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Historische Momente
Marina Raskowa
Einzigartige Fähigkeit

Zur Ruhe setzen (1 Ladung)

Bezirk auf diesem Geländefeld erhält +1 Lufteinheiten-Plätze.

Passiver Effekt

Bietet +5 Kampfstärke und +1 Fortbewegung für Landeinheiten der Moderne und des Atomzeitalters innerhalb von 2 Geländefeldern.

Historischer Kontext
In Stalins Russland in einer musikalischen Familie der Mittelklasse aufzuwachsen war alles andere als einfach. Da ihr Vater Opernsänger und ihre Mutter Musiklehrerin war, ist es nicht verwunderlich, dass Marina Malinina als Kind ebenfalls von einer Karriere in der Musik träumte. In ihrer Jugend begann sie aber, sich mehr für die Chemie zu interessieren - vermutlich sehr zum Entsetzen ihrer Eltern, doch sicherlich eröffnete man sich in der Sowjetunion mit Chemie mehr Chancen als mit Gesang. 1929 schloss sie ihre Schulbildung ab und fand Arbeit als Chemikerin in einer Färbemittelfabrik, wo sie Sergey Raskow kennenlernte, den sie dann heiratete (worauf sie den Namen Raskowa annahm). Im nächsten Jahr fing Marina als Zeichnerin im Flugnavigationslabor der Schukowski-Akademie der Luftstreitkräfte an. Hier begann ihre Faszination für die Luftfahrt.

Zwei Jahre später trat Raskowa als erster weiblicher Navigator den Luftstreitkräften der Roten Armee bei. Innerhalb eines Jahres erhielt sie die Pilotenlizenz und unterrichtete Navigation. In einer Welt, die dabei war, ihre Begeisterung für die weibliche Fliegerkunst zu entdecken, stellte sie zusammen mit zwei anderen (Polina Ossipenko und Walentina Grisodubowa) Langstrecken-Flugrekorde auf, insbesondere mit dem Flug der "Rodina" (eine modifizierte Tupolew DB-2) 1938 von Moskau nach Komsomolsk (fast 6.000 Kilometer). Für diese Leistung erhielt sie (zusammen mit den anderen beiden) als erste Frau die Auszeichnung "Held der Sowjetunion".

Als Deutschland jedoch 1941 Unternehmen Barbarossa ins Leben rief, änderte sich Marina Raskowas Weg. Sie nutzte ihren Status als "Held", um Stalin zu überzeugen, sie einige ausschließlich aus weiblichen Piloten bestehende Fliegerregimenter aufstellen zu lassen. Obwohl sie, wie auch andere Geschwader der Roten Armee, nur veraltete Flugzeuge zur Verfügung hatte, schuf sie das 46. Gardefliegerregiment (das auf deutscher Seite unter dem Namen "Nachthexen" bekannt wurde), das 125. Bomberregiment (das 980 Tonnen auf den Feind entlud) und das 586. Jagdfliegerregiment (38 bestätigte Abschüsse als Bombereskorte). Der Himmel über Russland forderte viele Opfer. Raskowa kam selbst im Januar 1943 bei einer versuchten Notlandung am Ufer der Wolga ums Leben.
PortraitSquare
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Eigenschaften

Moderne
Großer General
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Eigenschaften

Moderne
Großer General
Einzigartige Fähigkeit

Zur Ruhe setzen (1 Ladung)

Bezirk auf diesem Geländefeld erhält +1 Lufteinheiten-Plätze.

Passiver Effekt

Bietet +5 Kampfstärke und +1 Fortbewegung für Landeinheiten der Moderne und des Atomzeitalters innerhalb von 2 Geländefeldern.

Historischer Kontext
In Stalins Russland in einer musikalischen Familie der Mittelklasse aufzuwachsen war alles andere als einfach. Da ihr Vater Opernsänger und ihre Mutter Musiklehrerin war, ist es nicht verwunderlich, dass Marina Malinina als Kind ebenfalls von einer Karriere in der Musik träumte. In ihrer Jugend begann sie aber, sich mehr für die Chemie zu interessieren - vermutlich sehr zum Entsetzen ihrer Eltern, doch sicherlich eröffnete man sich in der Sowjetunion mit Chemie mehr Chancen als mit Gesang. 1929 schloss sie ihre Schulbildung ab und fand Arbeit als Chemikerin in einer Färbemittelfabrik, wo sie Sergey Raskow kennenlernte, den sie dann heiratete (worauf sie den Namen Raskowa annahm). Im nächsten Jahr fing Marina als Zeichnerin im Flugnavigationslabor der Schukowski-Akademie der Luftstreitkräfte an. Hier begann ihre Faszination für die Luftfahrt.

Zwei Jahre später trat Raskowa als erster weiblicher Navigator den Luftstreitkräften der Roten Armee bei. Innerhalb eines Jahres erhielt sie die Pilotenlizenz und unterrichtete Navigation. In einer Welt, die dabei war, ihre Begeisterung für die weibliche Fliegerkunst zu entdecken, stellte sie zusammen mit zwei anderen (Polina Ossipenko und Walentina Grisodubowa) Langstrecken-Flugrekorde auf, insbesondere mit dem Flug der "Rodina" (eine modifizierte Tupolew DB-2) 1938 von Moskau nach Komsomolsk (fast 6.000 Kilometer). Für diese Leistung erhielt sie (zusammen mit den anderen beiden) als erste Frau die Auszeichnung "Held der Sowjetunion".

Als Deutschland jedoch 1941 Unternehmen Barbarossa ins Leben rief, änderte sich Marina Raskowas Weg. Sie nutzte ihren Status als "Held", um Stalin zu überzeugen, sie einige ausschließlich aus weiblichen Piloten bestehende Fliegerregimenter aufstellen zu lassen. Obwohl sie, wie auch andere Geschwader der Roten Armee, nur veraltete Flugzeuge zur Verfügung hatte, schuf sie das 46. Gardefliegerregiment (das auf deutscher Seite unter dem Namen "Nachthexen" bekannt wurde), das 125. Bomberregiment (das 980 Tonnen auf den Feind entlud) und das 586. Jagdfliegerregiment (38 bestätigte Abschüsse als Bombereskorte). Der Himmel über Russland forderte viele Opfer. Raskowa kam selbst im Januar 1943 bei einer versuchten Notlandung am Ufer der Wolga ums Leben.
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