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Galileo Galilei
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Erhaltet 250 Wissenschaft (auf Standardgeschwindigkeit) für jedes angrenzende Berg-Geländefeld.

Historischer Kontext
In der Geschichte der Wissenschaft spielt Galileo Galilei eine bedeutende Rolle. Er ist eine - wenn nicht DIE - zentrale Figur der wissenschaftlichen Revolution. Seine Erkenntnisse im Bereich der Physik und Astronomie und seine wissenschaftliche Methodik werden noch heute debattiert. Und die Drangsalierungen und Repressalien, die ihm die Kirche entgegensetzte, mahnen noch heute jeden Wissenschaftler zur Vorsicht. Als er starb, war Galilei ein berühmter (und berüchtigter) Mann in Europa; der weitaus mehr im Gedächtnis bleiben sollte als die Päpste, die ihn einst verdammten.

Der 1564 in Pisa geborene Galilei begann 1583 sein Medizinstudium an der Universität von Pisa, gab das Studium 1585 jedoch aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wieder auf. Er bestritt seinen Lebensunterhalt danach mit Privatunterricht und studierte aus Interesse bewegliche Objekte, was schließlich zu seiner Publikation "La Balancitta" (Das Gleichgewicht) führte. Diese wiederum verschaffte ihm ein Lektorenamt an der Universität von Pisa, wo er Studien an fallenden Objekten durchführte. Seine Ergebnisse widersprachen den von der Kirche anerkannten aristotelischen physikalischen Theorien. Hätte er nicht daraufhin sein Werk "De motu" (Über die Bewegung) veröffentlicht, wäre dies wahrscheinlich noch toleriert worden, doch so wurde sein Vertrag nicht verlängert. Aber halb so schlimm: Kurz darauf erhielt Galilei einen Lehrstuhl an der Universität von Padua, wo er 18 Jahre lang Vorlesungen über Geometrie und Astronomie hielt.

Diese neu gewonnene Beliebtheit und der damit einhergehende Wohlstand ermöglichten Galilei, neue Interessen zu verfolgen - er baute Teleskope und beobachtete die Himmelskörper. 1610 begann er, seine Erkenntnisse zu publizieren und die heliozentrische Theorie von Kopernikus zu unterstützen. Als seine Stellungnahmen immer deutlicher wurden, wurde er ein immer größerer Dorn im Auge der Kirche, die im Jahre 1616 im Zuge der Heiligen Inquisition das kopernikanische Weltbild für ketzerisch befunden hatte, und im Juli 1634 wurde Galileo der Ketzerei beschuldigt. Im Januar 1642 verstarb der "Vater der modernen Wissenschaft" in Arcetri, noch immer unter päpstlichem Arrest.
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Eigenschaften

Renaissance
Großer Wissenschaftler
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In der Geschichte der Wissenschaft spielt Galileo Galilei eine bedeutende Rolle. Er ist eine - wenn nicht DIE - zentrale Figur der wissenschaftlichen Revolution. Seine Erkenntnisse im Bereich der Physik und Astronomie und seine wissenschaftliche Methodik werden noch heute debattiert. Und die Drangsalierungen und Repressalien, die ihm die Kirche entgegensetzte, mahnen noch heute jeden Wissenschaftler zur Vorsicht. Als er starb, war Galilei ein berühmter (und berüchtigter) Mann in Europa; der weitaus mehr im Gedächtnis bleiben sollte als die Päpste, die ihn einst verdammten.

Der 1564 in Pisa geborene Galilei begann 1583 sein Medizinstudium an der Universität von Pisa, gab das Studium 1585 jedoch aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wieder auf. Er bestritt seinen Lebensunterhalt danach mit Privatunterricht und studierte aus Interesse bewegliche Objekte, was schließlich zu seiner Publikation "La Balancitta" (Das Gleichgewicht) führte. Diese wiederum verschaffte ihm ein Lektorenamt an der Universität von Pisa, wo er Studien an fallenden Objekten durchführte. Seine Ergebnisse widersprachen den von der Kirche anerkannten aristotelischen physikalischen Theorien. Hätte er nicht daraufhin sein Werk "De motu" (Über die Bewegung) veröffentlicht, wäre dies wahrscheinlich noch toleriert worden, doch so wurde sein Vertrag nicht verlängert. Aber halb so schlimm: Kurz darauf erhielt Galilei einen Lehrstuhl an der Universität von Padua, wo er 18 Jahre lang Vorlesungen über Geometrie und Astronomie hielt.

Diese neu gewonnene Beliebtheit und der damit einhergehende Wohlstand ermöglichten Galilei, neue Interessen zu verfolgen - er baute Teleskope und beobachtete die Himmelskörper. 1610 begann er, seine Erkenntnisse zu publizieren und die heliozentrische Theorie von Kopernikus zu unterstützen. Als seine Stellungnahmen immer deutlicher wurden, wurde er ein immer größerer Dorn im Auge der Kirche, die im Jahre 1616 im Zuge der Heiligen Inquisition das kopernikanische Weltbild für ketzerisch befunden hatte, und im Juli 1634 wurde Galileo der Ketzerei beschuldigt. Im Januar 1642 verstarb der "Vater der modernen Wissenschaft" in Arcetri, noch immer unter päpstlichem Arrest.
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