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Euklid
Einzigartige Fähigkeit

Aktivierter Effekt (1 Ladung)

Löst das Heureka für Mathematik und eine zufällige Technologie des Mittelalters aus.

Historischer Kontext
Alles, was über das Leben von Euklid mit Sicherheit gesagt werden kann, ist laut dem griechischen Philosoph Proclus, dass er irgendwann zwischen den Jahren 323 und 285 v. Chr. während der Herrschaft von Ptolemäus I. in Alexandrien lehrte. Das mathematische Werk des "Vaters der Geometrie" ist aber zweifellos eines der bekanntesten der Geschichte, seine 13 Bücher der Elemente waren zwei Jahrtausende lang der Mittelpunkt der Geometrielehre und wurden zum Standardwerk, an dem sich mathematische Abhandlungen jahrhundertelange messen lassen mussten.

Und Euklid setzte nicht nur den Standard, nach dem Mathematiker für alle Zeiten bewertet werden sollten, er etablierte außerdem den Rationalismus als Basis für alle Wissenschaften der modernen Zeit. Seine Arbeit beginnt mit Definitionen und fünf Postulaten - die Annahme bestimmter Fakten, die als Basis für logische Schlussfolgerungen dienen. Daher stammt auch das fünfte Axiom, welches besagt, dass es zu einer Geraden nur genau eine Parallele geben kann, die durch einen bestimmten Punkt geht. Diese Annahme diente ihm als Ausgangspunkt für all seine späteren Beweise (und indem man das Postulat ignorierte, führte das zur nichteuklidischen Geometrie des 19. Jahrhunderts). Seine Forderung nach Axiomen als Ausgangspunkt für jegliche Erforschung eines Phänomens etablierte die wissenschaftlichen Schlussfolgerungen, dass Beweise (auch wenn sie noch so verworren sind) zu existentiellen Wahrheiten führen.

Der Stil und die Themen seiner 13 Bücher erwecken den Anschein, dass Euklid auch die Arbeiten von anderen Autoren in seinem Werk übernommen hat - es ist heute unmöglich zu bestimmen, welche Passagen von ihm selbst stammen und welche nicht. Seine Schriften wurden jedenfalls von seinen Zeitgenossen und auch nachfolgenden Mathematikern als die finale und ultimative Abhandlung der Geometrie erachtet. Es heißt sogar, dass "Die Elemente", abgesehen von der Bibel, das am meisten übersetzte, veröffentlichte und gelesene Buch der Menschheitsgeschichte sei.
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Eigenschaften

Klassik
Großer Wissenschaftler
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Klassik
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Einzigartige Fähigkeit

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Löst das Heureka für Mathematik und eine zufällige Technologie des Mittelalters aus.

Historischer Kontext
Alles, was über das Leben von Euklid mit Sicherheit gesagt werden kann, ist laut dem griechischen Philosoph Proclus, dass er irgendwann zwischen den Jahren 323 und 285 v. Chr. während der Herrschaft von Ptolemäus I. in Alexandrien lehrte. Das mathematische Werk des "Vaters der Geometrie" ist aber zweifellos eines der bekanntesten der Geschichte, seine 13 Bücher der Elemente waren zwei Jahrtausende lang der Mittelpunkt der Geometrielehre und wurden zum Standardwerk, an dem sich mathematische Abhandlungen jahrhundertelange messen lassen mussten.

Und Euklid setzte nicht nur den Standard, nach dem Mathematiker für alle Zeiten bewertet werden sollten, er etablierte außerdem den Rationalismus als Basis für alle Wissenschaften der modernen Zeit. Seine Arbeit beginnt mit Definitionen und fünf Postulaten - die Annahme bestimmter Fakten, die als Basis für logische Schlussfolgerungen dienen. Daher stammt auch das fünfte Axiom, welches besagt, dass es zu einer Geraden nur genau eine Parallele geben kann, die durch einen bestimmten Punkt geht. Diese Annahme diente ihm als Ausgangspunkt für all seine späteren Beweise (und indem man das Postulat ignorierte, führte das zur nichteuklidischen Geometrie des 19. Jahrhunderts). Seine Forderung nach Axiomen als Ausgangspunkt für jegliche Erforschung eines Phänomens etablierte die wissenschaftlichen Schlussfolgerungen, dass Beweise (auch wenn sie noch so verworren sind) zu existentiellen Wahrheiten führen.

Der Stil und die Themen seiner 13 Bücher erwecken den Anschein, dass Euklid auch die Arbeiten von anderen Autoren in seinem Werk übernommen hat - es ist heute unmöglich zu bestimmen, welche Passagen von ihm selbst stammen und welche nicht. Seine Schriften wurden jedenfalls von seinen Zeitgenossen und auch nachfolgenden Mathematikern als die finale und ultimative Abhandlung der Geometrie erachtet. Es heißt sogar, dass "Die Elemente", abgesehen von der Bibel, das am meisten übersetzte, veröffentlichte und gelesene Buch der Menschheitsgeschichte sei.
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