Konzepte
Zivilisationen/Staatsoberhäupter
Stadtstaaten
Bezirke
Gebäude
Wunder und Projekte
Einheiten
Einheiten-Beförderungen
Große Persönlichkeiten
Technologien
Ausrichtungen
Regierungen und Politiken
Religionen
Gelände und Geländearten
Ressourcen
Modernisierungen und Handelswege
Gouverneure
Historische Momente

Comandante General

Großer Admiral

Großer General

Großer Händler

Großer Ingenieur

Großer Künstler

Großer Musiker

Großer Schriftsteller

Großer Wissenschaftler

Madhva-Acharya
Einzigartige Fähigkeit
Kann in einem heilige Stätte-Bezirk oder Stonehenge aktiviert werden.
Historischer Kontext
Madhva-Acharya wurde 1238 n. Chr. als Sohn eines alternden, aber frommen Brahmanen nahe der Stadt Udupi geboren. Der von seinem Vater erzogene Junge verspürte wohl schon im Alter von elf Jahren einen unwiderstehlichen inneren Drang, die geistlichen Weihen zu empfangen, und lebte fortan als Asket. Als Achyuta Preksha, der Priester des Dorfes und Anhänger der hinduistischen Advaita-Schule, Madhva in die Sannyasa-Lebensart (den Lebensstand der Entsagung) einweihte, gab er dem Jungen den Namen Purna Prajna (unter dem er jetzt bei den Gläubigen bekannt ist).

Sieben Jahre, nachdem er sein Gelübde abgelegt hatte, begab sich Madhva auf eine Pilgerreise zu Orten wie Benares, Allahabad und Delhi. Unterwegs debattierte er mit diversen angesehenen religiösen Gelehrten und anderen Glaubensvertretern (Buddhisten, Jainas und Hindus) und fand selbst einige Anhänger. Diese Reise führte ihn nach Badrinat, wo er 48 Tage lang ein Schweigegelübde einhielt, während er häufig im heiligen Ganges badete. Als er seine Reise fortsetzte, begann er auch, seinen ersten Kommentar zu den Brahma-Sutras zu diktieren; damit legte Madhva den philosophischen Grundstein für die Dvaita-Schule des Vedanta-Hinduismus. Dvaita beinhaltet eine strikte Trennung zwischen Gott (Paramatman) und den individuellen Seelen (Jivatman). Seiner Ansicht nach werden Seelen demnach nicht von Gott erschaffen, sind in ihrer Existenz aber von ihm abhängig.

Zurück in Udupi schrieb Madhva-Acharya seine Bhashyas (Kommentare) zu den zehn Upanishaden und verfasste die 40 Hymnen des Rigveda. Zu Fuß und mit dem Stab eines Mönchs in der Hand machte er sich erneut auf die Reise nach Badri und besuchte auf dem Rückweg in seinen Heimatort auch Goa. Er soll dank seiner religiösen Praktiken lange gelebt und sich guter Gesundheit erfreut haben. Nachdem er die nächsten Jahrzehnte damit zubrachte, Schülern seine Theorie nahezubringen und sie in die Welt hinauszuschicken, um seine Erkenntnisse zu verbreiten, ist Madhva im Alter von 79 Jahren "verschwunden" und nach Badarikashrama übergegangen. Dort soll er noch heute sein.
PortraitSquare
icon_unit_great_prophet

Eigenschaften

Renaissance
Großer Prophet
PortraitSquare
icon_unit_great_prophet

Eigenschaften

Renaissance
Großer Prophet
Einzigartige Fähigkeit
Kann in einem heilige Stätte-Bezirk oder Stonehenge aktiviert werden.
Historischer Kontext
Madhva-Acharya wurde 1238 n. Chr. als Sohn eines alternden, aber frommen Brahmanen nahe der Stadt Udupi geboren. Der von seinem Vater erzogene Junge verspürte wohl schon im Alter von elf Jahren einen unwiderstehlichen inneren Drang, die geistlichen Weihen zu empfangen, und lebte fortan als Asket. Als Achyuta Preksha, der Priester des Dorfes und Anhänger der hinduistischen Advaita-Schule, Madhva in die Sannyasa-Lebensart (den Lebensstand der Entsagung) einweihte, gab er dem Jungen den Namen Purna Prajna (unter dem er jetzt bei den Gläubigen bekannt ist).

Sieben Jahre, nachdem er sein Gelübde abgelegt hatte, begab sich Madhva auf eine Pilgerreise zu Orten wie Benares, Allahabad und Delhi. Unterwegs debattierte er mit diversen angesehenen religiösen Gelehrten und anderen Glaubensvertretern (Buddhisten, Jainas und Hindus) und fand selbst einige Anhänger. Diese Reise führte ihn nach Badrinat, wo er 48 Tage lang ein Schweigegelübde einhielt, während er häufig im heiligen Ganges badete. Als er seine Reise fortsetzte, begann er auch, seinen ersten Kommentar zu den Brahma-Sutras zu diktieren; damit legte Madhva den philosophischen Grundstein für die Dvaita-Schule des Vedanta-Hinduismus. Dvaita beinhaltet eine strikte Trennung zwischen Gott (Paramatman) und den individuellen Seelen (Jivatman). Seiner Ansicht nach werden Seelen demnach nicht von Gott erschaffen, sind in ihrer Existenz aber von ihm abhängig.

Zurück in Udupi schrieb Madhva-Acharya seine Bhashyas (Kommentare) zu den zehn Upanishaden und verfasste die 40 Hymnen des Rigveda. Zu Fuß und mit dem Stab eines Mönchs in der Hand machte er sich erneut auf die Reise nach Badri und besuchte auf dem Rückweg in seinen Heimatort auch Goa. Er soll dank seiner religiösen Praktiken lange gelebt und sich guter Gesundheit erfreut haben. Nachdem er die nächsten Jahrzehnte damit zubrachte, Schülern seine Theorie nahezubringen und sie in die Welt hinauszuschicken, um seine Erkenntnisse zu verbreiten, ist Madhva im Alter von 79 Jahren "verschwunden" und nach Badarikashrama übergegangen. Dort soll er noch heute sein.
Sprache
Regeln wählen
Lade die App herunter
Get it on App Store
Get it on Google Play