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Margaret Cavendish
Große Werke
Die gleißende Welt
Abrechnung mit der Naturphilosophie
Kann in einem Bezirk oder Wunder mit einem verfügbaren Großes Werk-Platz aktiviert werden.
Historischer Kontext
Margaret Lucas wurde 1623 n. Chr. in Colchester, Essex geboren. Sie erhielt als Kind keine formelle Schulbildung, hatte aber Zugang zu Büchereien und entpuppte sich bereits in jungen Jahren als begeisterte Leserin. Altklug, wie sie war, fing Margaret schon bald damit an, ihre eigenen Gedanken niederzuschreiben, auch wenn die meisten es als unschicklich empfanden. Die Ausnahme war ihr Bruder John, ein wohletablierter Rechts- und Naturwissenschaftler. 1642 schickte die Familie sie nach Oxford, um bei ihrer Schwester zu leben - möglicherweise in der Hoffnung, diese Sache mit dem Denken unterbinden zu können. Zufällig residierte dort zu diesem Zeitpunkt auch der königliche Hofstaat. Da Margaret nach einem unabhängigen Leben strebte, bewarb sie sich und wurde angenommen als Hofdame der Königin Henrietta Maria. Am Höhepunkt des ersten Englischen Bürgerkriegs 1644 begleitete sie ihre Herrin ins Exil nach Paris.

Dort lernte Margaret, die immer noch emsig schrieb, William Cavendish kennen, den Markgrafen (später Herzog) von Newcastle upon Tyne. Sie heirateten Ende 1645 und lebten im liberalen Rotterdam und Antwerpen, bis sie im Zuge der Restauration 1660 in die Heimat zurückkehren und die Cavendish-Ländereien wieder in Besitz nehmen konnten. Ihre Heirat mit dem Herzog ist aus zweierlei Gründen bemerkenswert. Zum einen wurde der Großteil ihrer Schriften zu einer Zeit, als es sich einfach nicht gehörte, weibliche Schriftwerke abzudrucken, aufgrund der guten Beziehungen ihres Ehemannes veröffentlicht. Zum anderen machte sie dank Cavendish Bekanntschaft mit Denkern wie Thomas Hobbes, René Descartes, Marin Mersenne und Pierre Gassendi.

Sie galt als exzentrisch (man nannte sie auch "Verrückte Madge"), wurde weitgehend als anmaßend oder genial bezeichnet und soll sich mit allerhand Flüchen und Unanständigkeiten ausgedrückt haben. Dennoch veröffentlichte sie als erfolgreiche Autorin Gedichte, Schauspiele, Literaturkritiken, sowie philosophische und naturwissenschaftliche Werke. Bis zuletzt brillant und extravagant verstarb sie 1673.
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Eigenschaften

Renaissance
Großer Schriftsteller
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Großer Schriftsteller
Große Werke
Die gleißende Welt
Abrechnung mit der Naturphilosophie
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Historischer Kontext
Margaret Lucas wurde 1623 n. Chr. in Colchester, Essex geboren. Sie erhielt als Kind keine formelle Schulbildung, hatte aber Zugang zu Büchereien und entpuppte sich bereits in jungen Jahren als begeisterte Leserin. Altklug, wie sie war, fing Margaret schon bald damit an, ihre eigenen Gedanken niederzuschreiben, auch wenn die meisten es als unschicklich empfanden. Die Ausnahme war ihr Bruder John, ein wohletablierter Rechts- und Naturwissenschaftler. 1642 schickte die Familie sie nach Oxford, um bei ihrer Schwester zu leben - möglicherweise in der Hoffnung, diese Sache mit dem Denken unterbinden zu können. Zufällig residierte dort zu diesem Zeitpunkt auch der königliche Hofstaat. Da Margaret nach einem unabhängigen Leben strebte, bewarb sie sich und wurde angenommen als Hofdame der Königin Henrietta Maria. Am Höhepunkt des ersten Englischen Bürgerkriegs 1644 begleitete sie ihre Herrin ins Exil nach Paris.

Dort lernte Margaret, die immer noch emsig schrieb, William Cavendish kennen, den Markgrafen (später Herzog) von Newcastle upon Tyne. Sie heirateten Ende 1645 und lebten im liberalen Rotterdam und Antwerpen, bis sie im Zuge der Restauration 1660 in die Heimat zurückkehren und die Cavendish-Ländereien wieder in Besitz nehmen konnten. Ihre Heirat mit dem Herzog ist aus zweierlei Gründen bemerkenswert. Zum einen wurde der Großteil ihrer Schriften zu einer Zeit, als es sich einfach nicht gehörte, weibliche Schriftwerke abzudrucken, aufgrund der guten Beziehungen ihres Ehemannes veröffentlicht. Zum anderen machte sie dank Cavendish Bekanntschaft mit Denkern wie Thomas Hobbes, René Descartes, Marin Mersenne und Pierre Gassendi.

Sie galt als exzentrisch (man nannte sie auch "Verrückte Madge"), wurde weitgehend als anmaßend oder genial bezeichnet und soll sich mit allerhand Flüchen und Unanständigkeiten ausgedrückt haben. Dennoch veröffentlichte sie als erfolgreiche Autorin Gedichte, Schauspiele, Literaturkritiken, sowie philosophische und naturwissenschaftliche Werke. Bis zuletzt brillant und extravagant verstarb sie 1673.
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