Konzepte
Große Zivilisationen
Staatsoberhäupter
Stadtstaaten
Bezirke
Gebäude
Wunder und Projekte
Einheiten
Einheiten-Beförderungen
Große Persönlichkeiten
Technologien
Ausrichtungen
Regierungen und Politiken
Religionen
Gelände und Geländearten
Ressourcen
Modernisierungen und Handelswege
Janaki Ammal
Einzigartige Fähigkeit

Aktivierter Effekt (1 Ladung)

Gewährt 400 Wissenschaft pro aktuelles oder angrenzendes Regenwald-Geländefeld.

Historischer Kontext
Janaki Ammal Edavaleth Kakka wurde 1897 in Tellicherry in Britisch-Indien geboren. Im Gegensatz zu vielen anderen indischen Mädchen damals wurde sie von ihren Eltern dazu ermutigt, ihre intellektuellen Interessen zu verfolgen, die sich schon bald auf die Botanik konzentrierten. Sie war eines von 19 Kindern der zwei Frauen ihres Vaters und so stand nicht viel Geld für eine höhere Ausbildung zur Verfügung. Dennoch zog sie nach Madras und machte ihren Bachelor-Abschluss am Queen Mary’s College sowie 1921 ein Honors Degree am dortigen Presidency College. Nach einer kurzen Tätigkeit als Lehrerin erhielt sie ein Stipendium für die Universität von Michigan, wo sie 1925 ihren Master machte und wohin sie 1931 zurückkehrte, um ihre Doktorarbeit fertigzustellen.

Kurz darauf fing Ammal beim Sugarcane Breeding Institute in Coimbatore an, um ertragsstarke Zuckerrohrsorten für den Subkontinent zu züchten. Aufgrund ihres Status als alleinstehende Frau (sie hatte nie geheiratet) gab es jedoch schon bald unausräumbare "Differenzen" mit dem Rest der Forschungsbelegschaft. 1940 ging sie nach London und nahm dort einen Posten als Zytologin bei der Royal Horticultural Society an. Dort arbeitete Janaki in den berühmten Kew Gardens und betrieb Chromosomen-Studien an zahlreichen Pflanzen mit besonderem Fokus auf Heilpflanzen, wobei sie viel über deren Evolution herausfand.

Sie kehrte erst 1951 auf eine persönliche Einladung des Ministerpräsidenten Jawaharlal Nehru hin, der sie bat, die botanischen Studien des Landes zu leiten und umzustrukturieren, nach Indien zurück. Janakis Arbeit an der Entwicklung genetischer Hybride aus Zuckerrohr und Bambus am Institut, prägte entscheidend die Weiterentwicklung der indischen Landwirtschaft. 1970 ließ sie sich als emeritierte Professorin am Center for Advanced Study in Botany in Madras nieder, und blieb dort bis zu ihrem Tod im Jahr 1984. Ihr Hauptinteresse in ihren letzten Jahren galt ihrem riesigen Katzenrudel ... nur eine verrückte Katzentante.
PortraitSquare
icon_unit_great_scientist

Eigenschaften

Atomzeitalter
Großer Wissenschaftler
PortraitSquare
icon_unit_great_scientist

Eigenschaften

Atomzeitalter
Großer Wissenschaftler
Einzigartige Fähigkeit

Aktivierter Effekt (1 Ladung)

Gewährt 400 Wissenschaft pro aktuelles oder angrenzendes Regenwald-Geländefeld.

Historischer Kontext
Janaki Ammal Edavaleth Kakka wurde 1897 in Tellicherry in Britisch-Indien geboren. Im Gegensatz zu vielen anderen indischen Mädchen damals wurde sie von ihren Eltern dazu ermutigt, ihre intellektuellen Interessen zu verfolgen, die sich schon bald auf die Botanik konzentrierten. Sie war eines von 19 Kindern der zwei Frauen ihres Vaters und so stand nicht viel Geld für eine höhere Ausbildung zur Verfügung. Dennoch zog sie nach Madras und machte ihren Bachelor-Abschluss am Queen Mary’s College sowie 1921 ein Honors Degree am dortigen Presidency College. Nach einer kurzen Tätigkeit als Lehrerin erhielt sie ein Stipendium für die Universität von Michigan, wo sie 1925 ihren Master machte und wohin sie 1931 zurückkehrte, um ihre Doktorarbeit fertigzustellen.

Kurz darauf fing Ammal beim Sugarcane Breeding Institute in Coimbatore an, um ertragsstarke Zuckerrohrsorten für den Subkontinent zu züchten. Aufgrund ihres Status als alleinstehende Frau (sie hatte nie geheiratet) gab es jedoch schon bald unausräumbare "Differenzen" mit dem Rest der Forschungsbelegschaft. 1940 ging sie nach London und nahm dort einen Posten als Zytologin bei der Royal Horticultural Society an. Dort arbeitete Janaki in den berühmten Kew Gardens und betrieb Chromosomen-Studien an zahlreichen Pflanzen mit besonderem Fokus auf Heilpflanzen, wobei sie viel über deren Evolution herausfand.

Sie kehrte erst 1951 auf eine persönliche Einladung des Ministerpräsidenten Jawaharlal Nehru hin, der sie bat, die botanischen Studien des Landes zu leiten und umzustrukturieren, nach Indien zurück. Janakis Arbeit an der Entwicklung genetischer Hybride aus Zuckerrohr und Bambus am Institut, prägte entscheidend die Weiterentwicklung der indischen Landwirtschaft. 1970 ließ sie sich als emeritierte Professorin am Center for Advanced Study in Botany in Madras nieder, und blieb dort bis zu ihrem Tod im Jahr 1984. Ihr Hauptinteresse in ihren letzten Jahren galt ihrem riesigen Katzenrudel ... nur eine verrückte Katzentante.
Sprache
Regeln wählen
Lade die App herunter
Get it on App Store
Get it on Google Play