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Marie-Catherine d’Aulnoy
Große Werke
Die Schöne mit den goldenen Haaren
Der Delphin
Kann in einem Bezirk oder Wunder mit einem verfügbaren Großes Werk-Platz aktiviert werden.
Historischer Kontext
Marie-Catherine d’Aulnoy wurde 1650 im französischen Barneville geboren. Sie ging eine Ehe mit einem Mann ein, der mehr als 30 Jahre älter als sie war, bekam drei Kinder innerhalb von vier Jahren und wurde schließlich in einen Fall verwickelt, bei dem man ihren Ehemann wegen Hochverrats anklagte. Die Details des Falles sind heute noch relativ vage. D'Aulnoy und ihr Ehemann wurden des Hochverrats angeklagt, falsche Zeugen wurden hingerichtet, d'Aulnoys Mutter floh nach Spanien und d'Aulnoy selbst wurde aus Paris verbannt. Sie kehrte jedoch wieder zurück und ließ sich 1690 dort permanent nieder. Sie hatte dort einen der beliebtesten Salons der ganzen Stadt.

Das Genre ihrer schriftstellerischen Tätigkeit lässt sich schon beim Titel ihres Werks 'Les Contes des Fées' erahnen (die Feen-Märchen). In vielen Salons dieser Zeit wurden damals Geschichten über Feen geschrieben. Es ging meist darum, dass das Leben normaler Leute mit der Welt der Magie konfrontiert wurde. Die Inspiration dazu stammte hauptsächlich aus dem Bereich der höfischen und volkstümlichen Literatur des Mittelalters und der Renaissance. In ihren Geschichten spielt d'Aulnoy mit den Konventionen des Genres (es gibt unzählige böse Stiefmütter, zwei- und vierbeinige Wölfe, die junge Heldinnen bedrohen, und gelegentlich auch einen Prinzen, der in einem günstigen Moment seine Tarnung aufgibt), doch ihre Werke sind insbesondere für ihre ausgeschmückte Kulisse bekannt. Selbst die Beweggründe der weniger bedeutenden Figuren werden oft so detailreich wie möglich beschrieben. Die Pläne der hilfreichen Feen stimmen dabei nicht immer mit den Zielen der Menschen überein, denen sie helfen. D'Aulnoy hat zwei Bücher mit Feen-Geschichten veröffentlicht: "Les Contes des Fées" und "Les Contes nouveaux ou Les Fées à la mode" (Neue Geschichten oder Modische Feen). D'Aulnoy schrieb außerdem viel über historische Belange, was ihr den Spitznamen "Klio" als Muse der Geschichtsschreibung einbrachte. Ihre historischen Werke wurden jedoch meist kritisiert und sind mehr oder weniger in Vergessenheit geraten.

Ihr eigenes Leben könnte aus einer ihrer Geschichten stammen. D'Aulnoys Intrigenspiel und ihre spätere Rehabilitierung, ihr Kontakt zu einigen der größten Denker von Paris und ihre Leidenschaft für Briefe hatten einen bleibenden Einfluss auf ein gesamtes Genre. Manchmal hat eben auch ein Leben ein Happy End.
PortraitSquare
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Eigenschaften

Renaissance
Großer Schriftsteller
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Eigenschaften

Renaissance
Großer Schriftsteller
Große Werke
Die Schöne mit den goldenen Haaren
Der Delphin
Kann in einem Bezirk oder Wunder mit einem verfügbaren Großes Werk-Platz aktiviert werden.
Historischer Kontext
Marie-Catherine d’Aulnoy wurde 1650 im französischen Barneville geboren. Sie ging eine Ehe mit einem Mann ein, der mehr als 30 Jahre älter als sie war, bekam drei Kinder innerhalb von vier Jahren und wurde schließlich in einen Fall verwickelt, bei dem man ihren Ehemann wegen Hochverrats anklagte. Die Details des Falles sind heute noch relativ vage. D'Aulnoy und ihr Ehemann wurden des Hochverrats angeklagt, falsche Zeugen wurden hingerichtet, d'Aulnoys Mutter floh nach Spanien und d'Aulnoy selbst wurde aus Paris verbannt. Sie kehrte jedoch wieder zurück und ließ sich 1690 dort permanent nieder. Sie hatte dort einen der beliebtesten Salons der ganzen Stadt.

Das Genre ihrer schriftstellerischen Tätigkeit lässt sich schon beim Titel ihres Werks 'Les Contes des Fées' erahnen (die Feen-Märchen). In vielen Salons dieser Zeit wurden damals Geschichten über Feen geschrieben. Es ging meist darum, dass das Leben normaler Leute mit der Welt der Magie konfrontiert wurde. Die Inspiration dazu stammte hauptsächlich aus dem Bereich der höfischen und volkstümlichen Literatur des Mittelalters und der Renaissance. In ihren Geschichten spielt d'Aulnoy mit den Konventionen des Genres (es gibt unzählige böse Stiefmütter, zwei- und vierbeinige Wölfe, die junge Heldinnen bedrohen, und gelegentlich auch einen Prinzen, der in einem günstigen Moment seine Tarnung aufgibt), doch ihre Werke sind insbesondere für ihre ausgeschmückte Kulisse bekannt. Selbst die Beweggründe der weniger bedeutenden Figuren werden oft so detailreich wie möglich beschrieben. Die Pläne der hilfreichen Feen stimmen dabei nicht immer mit den Zielen der Menschen überein, denen sie helfen. D'Aulnoy hat zwei Bücher mit Feen-Geschichten veröffentlicht: "Les Contes des Fées" und "Les Contes nouveaux ou Les Fées à la mode" (Neue Geschichten oder Modische Feen). D'Aulnoy schrieb außerdem viel über historische Belange, was ihr den Spitznamen "Klio" als Muse der Geschichtsschreibung einbrachte. Ihre historischen Werke wurden jedoch meist kritisiert und sind mehr oder weniger in Vergessenheit geraten.

Ihr eigenes Leben könnte aus einer ihrer Geschichten stammen. D'Aulnoys Intrigenspiel und ihre spätere Rehabilitierung, ihr Kontakt zu einigen der größten Denker von Paris und ihre Leidenschaft für Briefe hatten einen bleibenden Einfluss auf ein gesamtes Genre. Manchmal hat eben auch ein Leben ein Happy End.
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