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Murasaki Shikibu
Große Werke
Das Tagebuch der Dame Murasaki
Geschichten des Prinzen Genji
Kann in einem Bezirk oder Wunder mit einem verfügbaren Großes Werk-Platz aktiviert werden.
Historischer Kontext
Murasaki Shikibu ("Murasaki" bedeutet übersetzt "violett"), die bekannteste Schriftstellerin der glorreichen japanischen Heian-Periode, verfasste mit der "Geschichte vom Prinzen Genji" den wahrscheinlich ersten Roman der Zivilisation. Da sie um 973 n. Chr. in einen Zweig der einflussreichen Fujiwara-Familie geboren wurde, stammt der Titel Shikibu vermutlich daher, dass ihr Vater, Fujiwara Tamatoki, im Ministerium für Zeremonien und später als Provinzverwalter diente. Da sie sehr intelligent war und schneller lernte als ihr Bruder, soll ihr Vater bedauert haben: "Wärst du doch nur ein Junge, dann wäre ich sehr glücklich!" Er erlaubte ihr jedoch, die chinesischen Klassiker zu lesen, obwohl dies zur damaligen Zeit für japanische Frauen als unschicklich galt.

Als sie Anfang 20 war, wurde Murasaki mit einem entfernten Verwandten verheiratet und gebar eine Tochter. In dieser Zeit begann sie, sich mit der Dichtkunst zu befassen. Nach dem frühen Tod ihres Ehemannes im Jahr 1001 holte die kaiserliche Familie, die von ihrer Schriftstellerei und ihrem brillanten Verstand gehört hatte, Murasaki an den Hof, wo sie der Kaiserin Akiko als Hofdame diente. Obwohl sie durch die Berufung an den Hof in einen höheren Stand erhoben wurde, missbilligte Murasaki Shikibu das frivole Leben dort und führte ein Tagebuch, in dem sie lebhaft von dem geistlosen und törichten Benehmen berichtete, das sie dort vorfand.

Es ist gut möglich, dass sie sich ernsthaft dem Schreiben zuwandte, um dem Überdruss zu entfliehen, obwohl sie schon vor ihrem Eintreffen mit der Arbeit an "Genji" begonnen haben könnte. Es ist ein langes, mitreißendes Werk über die Verwicklungen im Leben eines fiktionalen Prinzen, das ohne Zweifel durch ihre Beobachtungen am kaiserlichen Hof inspiriert wurde. Nach dem Tod von Kaiser Ichijo im Jahr 1011 waren die Kaiserin und ihre Hofdamen gezwungen, in den Ruhestand zu gehen. Es ist nur wenig von Murasakis weiterem Leben bekannt, man vermutet aber, dass sie um 1031 verstarb.
PortraitSquare
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Eigenschaften

Mittelalter
Großer Schriftsteller
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Große Werke
Das Tagebuch der Dame Murasaki
Geschichten des Prinzen Genji
Kann in einem Bezirk oder Wunder mit einem verfügbaren Großes Werk-Platz aktiviert werden.
Historischer Kontext
Murasaki Shikibu ("Murasaki" bedeutet übersetzt "violett"), die bekannteste Schriftstellerin der glorreichen japanischen Heian-Periode, verfasste mit der "Geschichte vom Prinzen Genji" den wahrscheinlich ersten Roman der Zivilisation. Da sie um 973 n. Chr. in einen Zweig der einflussreichen Fujiwara-Familie geboren wurde, stammt der Titel Shikibu vermutlich daher, dass ihr Vater, Fujiwara Tamatoki, im Ministerium für Zeremonien und später als Provinzverwalter diente. Da sie sehr intelligent war und schneller lernte als ihr Bruder, soll ihr Vater bedauert haben: "Wärst du doch nur ein Junge, dann wäre ich sehr glücklich!" Er erlaubte ihr jedoch, die chinesischen Klassiker zu lesen, obwohl dies zur damaligen Zeit für japanische Frauen als unschicklich galt.

Als sie Anfang 20 war, wurde Murasaki mit einem entfernten Verwandten verheiratet und gebar eine Tochter. In dieser Zeit begann sie, sich mit der Dichtkunst zu befassen. Nach dem frühen Tod ihres Ehemannes im Jahr 1001 holte die kaiserliche Familie, die von ihrer Schriftstellerei und ihrem brillanten Verstand gehört hatte, Murasaki an den Hof, wo sie der Kaiserin Akiko als Hofdame diente. Obwohl sie durch die Berufung an den Hof in einen höheren Stand erhoben wurde, missbilligte Murasaki Shikibu das frivole Leben dort und führte ein Tagebuch, in dem sie lebhaft von dem geistlosen und törichten Benehmen berichtete, das sie dort vorfand.

Es ist gut möglich, dass sie sich ernsthaft dem Schreiben zuwandte, um dem Überdruss zu entfliehen, obwohl sie schon vor ihrem Eintreffen mit der Arbeit an "Genji" begonnen haben könnte. Es ist ein langes, mitreißendes Werk über die Verwicklungen im Leben eines fiktionalen Prinzen, das ohne Zweifel durch ihre Beobachtungen am kaiserlichen Hof inspiriert wurde. Nach dem Tod von Kaiser Ichijo im Jahr 1011 waren die Kaiserin und ihre Hofdamen gezwungen, in den Ruhestand zu gehen. Es ist nur wenig von Murasakis weiterem Leben bekannt, man vermutet aber, dass sie um 1031 verstarb.
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