Konzepte
Zivilisationen/Staatsoberhäupter
Stadtstaaten
Bezirke
Gebäude
Wunder und Projekte
Einheiten
Einheiten-Beförderungen
Große Persönlichkeiten
Technologien
Ausrichtungen
Regierungen und Politiken
Religionen
Gelände und Geländearten
Ressourcen
Modernisierungen und Handelswege
Gouverneure
Historische Momente

Zivilisationen

Staatsoberhäupter

Einführung

Abraham Lincoln

Alexander

Amanitore

Ambiorix

Basilius II.

Bà Triệu

Chandragupta

Dido

Dschingis Khan

Eleonore von Aquitanien (England)

Eleonore von Aquitanien (Frankreich)

Elisabeth I.

Friedrich Barbarossa

Gandhi

Gilgamesch

Gitarja

Gorgo

Hammurabi

Harald Hardråde (Konge)

Harald Hardråde (Waräger)

Hedwig

Hojo Tokimune

Jayavarman VII.

Johann III.

John Curtin

Julius Cäsar

Katharina von Medici (Erhabenheit)

Katharina von Medici (Schwarze Königin)

Kleopatra (Ägyptisch)

Kleopatra (Ptolemäisch)

Kristina

Kublai Khan (China)

Kublai Khan (Mongolei)

Kupe

Kyros

Lautaro

Ludwig II.

Mansa Musa

Matthias Corvinus

Menelik II.

Montezuma

Mvemba á Nzinga

Nader Schah

Nzinga Mbande

Pachacútec

Perikles

Peter

Peter II.

Philipp II.

Poundmaker

Qin (Einiger)

Qin (Mandat des Himmels)

Ramses II.

Robert I.

Saladin (Sultan)

Saladin (Wesir)

Sejong

Seondeok

Shaka

Simón Bolívar

Süleyman (Kanuni)

Süleyman (Muhteşem)

Sundiata Keïta

Tamar

Teddy Roosevelt (Bull Moose)

Teddy Roosevelt (Rough Rider)

Theodora

Tokugawa

Tomyris

Trajan

Victoria (Dampfzeitalter)

Victoria (Imperiales Zeitalter)

Wac Chanil Ajaw

Wilfrid Laurier

Wilhelmina

Wu Zetian

Yongle

Dido von Karthago
Einzigartige Fähigkeit

Gründer von Karthago

Kann die ursprüngliche Hauptstadt in eine andere, von ihnen gegründete Stadt mit einem Kothon verlegen, indem in dieser Stadt ein einzigartiges Projekt abschlossen wird. +1 Handelswegkapazität für jedes Regierungsplatzgebäude und den Regierungsplatz-Bezirk. +50 % Produktion für Bezirke in der Stadt mit dem Regierungsplatz.

Zusammenfassung
Phönizien errichtet sein Reich schnell an den schönsten Stellen der Küstenlinie und nutzt dann Didos Fähigkeit, die Hauptstadt zu den besten entdeckten Städten zu verlegen.
Detaillierter Umgang
Phönizien muss so früh wie möglich Biremen und gewasserte Siedler ins Spiel bringen. Die Kombination dieser beiden Einheiten ermöglicht es Dido, sich schnell anzusiedeln und ihr Reich von miteinander verbundenen Küstenstädten zu schützen. Wenn Ihr dieses Marine-Handelsimperium besiedelt, wählt einen einzelnen Kontinent als festen Standort für Eure Hauptstadt und nutzt ein Kothon-Projekt, um es dorthin zu verlegen. Wenn Ihr dafür sorgt, dass Eure Städte auf diesem Kontinent nicht unter dem Druck anderer Binnenreiche leiden, könnt Ihr Euch die Loyalität Eurer Siedlungen sichern.
Historischer Kontext
Dido, die auch Elissa genannt wurde, war die Königin der Stadt Karthago, die sie gründete, nachdem in ihrer Heimatstadt Tyrus ein Attentat auf sie verübt wurde. Sie tritt sowohl im Gründungsmythos von Karthago als auch in Vergils Aeneis auf. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um eine tatsächlich existierende, historische Person, auch wenn sich viele Mythen und Fantasiegeschichten um ihr Leben ranken, die aber immerhin spannend sind.

In den Aufzeichnungen von Timaios (4. - 3. Jahrhundert v. Chr.) und Josephus (1. Jahrhundert n. Chr.) wird sie als Schwester von Pygmalion, dem König von Tyrus, genannt. Laut einer detaillierteren römischen Erzählung (in der sie Elissa heißt), war sie mit Acerbas, dem obersten Priester des Herkules (aber doch wohl eher des phönizischen Gottes Melkart) und zweitmächtigsten Mann der Stadt verheiratet. Pygmalion wollte jedoch mehr Macht für sich und ließ daher Acerbas töten. Er hätte auch Dido getötet, doch sie willigte ein, ins Exil zu gehen.

Acerbas' Tempel verfügte über eine große Schatzkammer, die Dido erbte. Da sie wusste, dass Pygmalion den Schatz begehrte, ließ sie die Fracht deutlich sichtbar vom Tempel zum Hafen transportieren. Bevor sie Tyrus verließ, schüttete sie den Inhalt der Kisten vor den Augen von Pygmalions Spionen ins Hafenwasser. Pygmalion musste glauben, dass sie den Schatz geopfert hatte, doch tatsächlich hatte Dido die Behälter mit Sand füllen lassen und nahm den Schatz ihres verstorbenen Gatten gut versteckt mit auf die Reise.

Mit ihrem treuen Gefolge bereiste sie jahrelang das Mittelmeer. Sie ging auf Zypern an Land und nahm eine Gruppe verzweifelter junger Inselbewohnerinnen auf, mit denen sich ihre Soldaten vermählten.

Ihre Reise brachte sie an die nordafrikanische Küste, wo sie auf einen einheimischen König namens Iarbas trafen. Dido verhandelte mit Iarbas um das Recht, sich dort niederlassen zu dürfen, und verlangte "nur so viel Land, wie sie mit einer Ochsenhaut bedecken könne". Iarbas willigte ein. Daraufhin ließ Dido die Ochsenhaut in lange, schmale Streifen schneiden und legte sie um einen Hügel nahe der Küste herum. Zu Ehren ihrer List bekam der Haupthügel der Stadt Karthago den Namen Byrsa, was im Griechischen "Haut" bedeutet.

Über ihren Tod gibt es zweierlei Berichte. In der Aeneis taucht der aus seiner Zeit gerissene Aineias in der neu gegründeten Stadt Karthago auf und Dido verliebt sich so sehr in ihn, dass sie ihr Gelübde gegenüber ihrem verstorbenen Ehemann vergisst. Merkur erinnert Aineias jedoch daran, dass es ihm bestimmt ist, selbst eine glorreiche Stadt zu gründen, und Aineias bricht auf, ohne Abschied zu nehmen. Mit gebrochenem Herzen erkennt Dido, dass sie Acerbas' Andenken beschmutzt hat, ersticht sich selbst mit Aineias' Schwert und beschwört zugleich eine ewige Feindschaft zwischen Karthago und Aineias' Nachfahren herauf. Aineias erblickt den Scheiterhaufen, auf dem sie bestattet wird, vom Meer aus und ist kurzzeitig betrübt, wendet sich dann aber wieder seinen Heldentaten zu. Aus dieser römischen Erzählung erfahren wir einiges über die Haltung der Römer bezüglich der Karthager, aber sie ist wohl kaum eine verlässliche Quelle für Didos Geschichte.

In der zweiten Fassung verlangt König Iarbas von einer karthagischen Delegation, dass Dido seine Frau wird, und droht mit der Zerstörung Karthagos, wenn sie nicht einwilligt. Die Gesandten kennen das Temperament ihrer Königin und wagen es nicht, ihr davon zu erzählen, selbst wenn es Krieg bedeuten sollte. Einer von ihnen erklärt ihr die Lage vorsichtig folgendermaßen: "König Iarbas hat um die Hand einer der Unsrigen gebeten und droht, die Stadt zu zerstören, wenn sie nicht willens ist." Daraufhin erwidert Dido: "Wer diesen Antrag nicht annimmt und damit die Stadt verdammt, sollte getötet werden."

Als sie begreift, dass der Heiratsantrag ihr selbst gilt, willigt Dido ein. Sie gibt jedoch an, erst den Geist von Acerbas beschwichtigen zu müssen, bevor sie Iarbas' Frau wird. Dazu lässt sie einen Scheiterhaufen aufschichten, bringt Opfer dar und tötet sich schließlich selbst (um Acerbas treu zu bleiben und von Iarbas frei zu sein), anstatt Iarbas zu heiraten. Auf diese Weise bleibt sie ihrem Wort als Königin, ihrem Gelöbnis und ihrer eigenen Unabhängigkeit treu.

Die Chronologie von Pygmalions Herrschaft und der Gründung Karthagos stützt die Geschichten von Didos Reisen im Allgemeinen. Es gibt auch archäologische Funde, die ihre Existenz belegen, wobei manche Forscher davon ausgehen, dass diese Inschriften in Wahrheit von der punischen Göttin Tanit handeln. Sofern sie wirklich existierte, die Stadt Karthago gründete und dabei gemäß dem Mythos als Herrscherin unabhängig blieb, so wäre das in der Antike eine beachtliche Leistung. Um ihr Volk von den bescheidenen Anfängen als Geflüchtete an einer unfreundlichen Küste zu einer mächtigen Nation zu führen, muss sie eine äußerst geschickte und gewiefte Herrscherin gewesen sein.
icon_leader_dido
Ich verachte jeden, der sein Leben nicht für Karthago geben würde.

Eigenschaften

Zivilisationen
icon_civilization_phoenicia
Phönizien

Präferenzen

Agenden
Sizilianische Kriege
Will Küstenstädte besiedeln. Mag Zivilisationen, die sich im Inland ansiedeln. Mag keine Zivilisationen, die vor allem Küstenstädte besitzen.
Religion
icon_religion_judaism
Judentum
icon_leader_dido
Ich verachte jeden, der sein Leben nicht für Karthago geben würde.

Eigenschaften

Zivilisationen
icon_civilization_phoenicia
Phönizien

Präferenzen

Agenden
Sizilianische Kriege
Will Küstenstädte besiedeln. Mag Zivilisationen, die sich im Inland ansiedeln. Mag keine Zivilisationen, die vor allem Küstenstädte besitzen.
Religion
icon_religion_judaism
Judentum
Einzigartige Fähigkeit

Gründer von Karthago

Kann die ursprüngliche Hauptstadt in eine andere, von ihnen gegründete Stadt mit einem Kothon verlegen, indem in dieser Stadt ein einzigartiges Projekt abschlossen wird. +1 Handelswegkapazität für jedes Regierungsplatzgebäude und den Regierungsplatz-Bezirk. +50 % Produktion für Bezirke in der Stadt mit dem Regierungsplatz.

Zusammenfassung
Phönizien errichtet sein Reich schnell an den schönsten Stellen der Küstenlinie und nutzt dann Didos Fähigkeit, die Hauptstadt zu den besten entdeckten Städten zu verlegen.
Detaillierter Umgang
Phönizien muss so früh wie möglich Biremen und gewasserte Siedler ins Spiel bringen. Die Kombination dieser beiden Einheiten ermöglicht es Dido, sich schnell anzusiedeln und ihr Reich von miteinander verbundenen Küstenstädten zu schützen. Wenn Ihr dieses Marine-Handelsimperium besiedelt, wählt einen einzelnen Kontinent als festen Standort für Eure Hauptstadt und nutzt ein Kothon-Projekt, um es dorthin zu verlegen. Wenn Ihr dafür sorgt, dass Eure Städte auf diesem Kontinent nicht unter dem Druck anderer Binnenreiche leiden, könnt Ihr Euch die Loyalität Eurer Siedlungen sichern.
Historischer Kontext
Dido, die auch Elissa genannt wurde, war die Königin der Stadt Karthago, die sie gründete, nachdem in ihrer Heimatstadt Tyrus ein Attentat auf sie verübt wurde. Sie tritt sowohl im Gründungsmythos von Karthago als auch in Vergils Aeneis auf. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um eine tatsächlich existierende, historische Person, auch wenn sich viele Mythen und Fantasiegeschichten um ihr Leben ranken, die aber immerhin spannend sind.

In den Aufzeichnungen von Timaios (4. - 3. Jahrhundert v. Chr.) und Josephus (1. Jahrhundert n. Chr.) wird sie als Schwester von Pygmalion, dem König von Tyrus, genannt. Laut einer detaillierteren römischen Erzählung (in der sie Elissa heißt), war sie mit Acerbas, dem obersten Priester des Herkules (aber doch wohl eher des phönizischen Gottes Melkart) und zweitmächtigsten Mann der Stadt verheiratet. Pygmalion wollte jedoch mehr Macht für sich und ließ daher Acerbas töten. Er hätte auch Dido getötet, doch sie willigte ein, ins Exil zu gehen.

Acerbas' Tempel verfügte über eine große Schatzkammer, die Dido erbte. Da sie wusste, dass Pygmalion den Schatz begehrte, ließ sie die Fracht deutlich sichtbar vom Tempel zum Hafen transportieren. Bevor sie Tyrus verließ, schüttete sie den Inhalt der Kisten vor den Augen von Pygmalions Spionen ins Hafenwasser. Pygmalion musste glauben, dass sie den Schatz geopfert hatte, doch tatsächlich hatte Dido die Behälter mit Sand füllen lassen und nahm den Schatz ihres verstorbenen Gatten gut versteckt mit auf die Reise.

Mit ihrem treuen Gefolge bereiste sie jahrelang das Mittelmeer. Sie ging auf Zypern an Land und nahm eine Gruppe verzweifelter junger Inselbewohnerinnen auf, mit denen sich ihre Soldaten vermählten.

Ihre Reise brachte sie an die nordafrikanische Küste, wo sie auf einen einheimischen König namens Iarbas trafen. Dido verhandelte mit Iarbas um das Recht, sich dort niederlassen zu dürfen, und verlangte "nur so viel Land, wie sie mit einer Ochsenhaut bedecken könne". Iarbas willigte ein. Daraufhin ließ Dido die Ochsenhaut in lange, schmale Streifen schneiden und legte sie um einen Hügel nahe der Küste herum. Zu Ehren ihrer List bekam der Haupthügel der Stadt Karthago den Namen Byrsa, was im Griechischen "Haut" bedeutet.

Über ihren Tod gibt es zweierlei Berichte. In der Aeneis taucht der aus seiner Zeit gerissene Aineias in der neu gegründeten Stadt Karthago auf und Dido verliebt sich so sehr in ihn, dass sie ihr Gelübde gegenüber ihrem verstorbenen Ehemann vergisst. Merkur erinnert Aineias jedoch daran, dass es ihm bestimmt ist, selbst eine glorreiche Stadt zu gründen, und Aineias bricht auf, ohne Abschied zu nehmen. Mit gebrochenem Herzen erkennt Dido, dass sie Acerbas' Andenken beschmutzt hat, ersticht sich selbst mit Aineias' Schwert und beschwört zugleich eine ewige Feindschaft zwischen Karthago und Aineias' Nachfahren herauf. Aineias erblickt den Scheiterhaufen, auf dem sie bestattet wird, vom Meer aus und ist kurzzeitig betrübt, wendet sich dann aber wieder seinen Heldentaten zu. Aus dieser römischen Erzählung erfahren wir einiges über die Haltung der Römer bezüglich der Karthager, aber sie ist wohl kaum eine verlässliche Quelle für Didos Geschichte.

In der zweiten Fassung verlangt König Iarbas von einer karthagischen Delegation, dass Dido seine Frau wird, und droht mit der Zerstörung Karthagos, wenn sie nicht einwilligt. Die Gesandten kennen das Temperament ihrer Königin und wagen es nicht, ihr davon zu erzählen, selbst wenn es Krieg bedeuten sollte. Einer von ihnen erklärt ihr die Lage vorsichtig folgendermaßen: "König Iarbas hat um die Hand einer der Unsrigen gebeten und droht, die Stadt zu zerstören, wenn sie nicht willens ist." Daraufhin erwidert Dido: "Wer diesen Antrag nicht annimmt und damit die Stadt verdammt, sollte getötet werden."

Als sie begreift, dass der Heiratsantrag ihr selbst gilt, willigt Dido ein. Sie gibt jedoch an, erst den Geist von Acerbas beschwichtigen zu müssen, bevor sie Iarbas' Frau wird. Dazu lässt sie einen Scheiterhaufen aufschichten, bringt Opfer dar und tötet sich schließlich selbst (um Acerbas treu zu bleiben und von Iarbas frei zu sein), anstatt Iarbas zu heiraten. Auf diese Weise bleibt sie ihrem Wort als Königin, ihrem Gelöbnis und ihrer eigenen Unabhängigkeit treu.

Die Chronologie von Pygmalions Herrschaft und der Gründung Karthagos stützt die Geschichten von Didos Reisen im Allgemeinen. Es gibt auch archäologische Funde, die ihre Existenz belegen, wobei manche Forscher davon ausgehen, dass diese Inschriften in Wahrheit von der punischen Göttin Tanit handeln. Sofern sie wirklich existierte, die Stadt Karthago gründete und dabei gemäß dem Mythos als Herrscherin unabhängig blieb, so wäre das in der Antike eine beachtliche Leistung. Um ihr Volk von den bescheidenen Anfängen als Geflüchtete an einer unfreundlichen Küste zu einer mächtigen Nation zu führen, muss sie eine äußerst geschickte und gewiefte Herrscherin gewesen sein.
Sprache
Regeln wählen
Get it on App StoreGet it on Google Play
Urheberrechte ©Datenschutzerklärung