Konzepte
Zivilisationen/Staatsoberhäupter
Stadtstaaten
Bezirke
Gebäude
Wunder und Projekte
Einheiten
Einheiten-Beförderungen
Große Persönlichkeiten
Technologien
Ausrichtungen
Regierungen und Politiken
Religionen
Gelände und Geländearten
Ressourcen
Modernisierungen und Handelswege
Gouverneure
Historische Momente
Gustav Klimt
Große Werke
Der Kuss
Allee im Park von Schloss Kammer
Bauerngarten mit Sonnenblumen
Kann in einem Bezirk oder Wunder mit einem verfügbaren Großes Werk-Platz aktiviert werden.
Historischer Kontext
Gustav Klimt wurde im Juli 1862 in einem Wiener Vorort in der langen Dämmerung des österreichisch-ungarischen Reiches geboren. Gustavs Vater war Goldgraveur, der aus Böhmen in der Hoffnung auf ein besseres Leben hergezogen war. Bis 1883 lebte Gustav in ärmlichen Verhältnissen, besuchte dank eines Stipendiums jedoch die Wiener Kunstgewerbeschule. Seine eher bürgerliche Ambition war es, Zeichenlehrer zu werden, er hatte allerdings weitaus mehr Talent. Nach seinem Abschluss eröffnete er zusammen mit seinem jüngeren Bruder Ernst und seinem Freund Franz Masch ein kleines Kunstatelier. Das Trio wollte sich auf Wand- und Deckengemälde im Rokoko-Stil konzentrieren, die damals bei der Wiener Oberklasse hoch im Kurs waren. Sie hatten damit so viel Erfolg, dass ihnen 1888 vom Kaiser Franz Josef I. das Goldene Verdienstkreuz für Kunst verliehen wurde.

Gustav blieb nur einige wenige Jahre Teil des "Establishments". Als sein Bruder Ernst starb, experimentierte er bereits mit radikalen neuen Kunststilen. 1897 war Klimt an der Gründung einer untraditionellen Künstlergruppe, bekannt als die Wiener Secession, beteiligt, die sich für den freien künstlerischen Ausdruck einsetzte. Seine Werke, die voller nackter menschlicher Gestalten und dunkler Symbolik waren, stießen bei der Öffentlichkeit allerdings häufig auf Kritik und Ablehnung. Trotz dieser Frustration stand Klimt in den nächsten zwei Jahrzehnten auf dem Höhepunkt seines Erfolges.

Angefangen bei seinem Werk Pallas Athene von 1898 schuf Klimt eine Reihe an Gemälden, bei denen zahlreiche Blattgoldornamente und eine zweidimensionale, mosaikähnliche Perspektive zum Einsatz kamen. Zu den beeindruckendsten dieser Werke zählen wohl Judith (1901) und Der Kuss (1908). Das vielleicht berühmteste Werk aus seiner "goldenen Phase" - ein Porträt von Adele Bloch-Bauer - wurde 1907 fertiggestellt. Obwohl seine neueren "impressionistischen" Arbeiten in seiner Heimatstadt auf Verachtung stießen, wurden sie in Paris, Rom und an anderen Kunstmetropolen mit Auszeichnungen überhäuft. 1918 erlitt Gustav einen Schlaganfall, gefolgt von einer Lungenentzündung, an der er schließlich verstarb.
PortraitSquare
icon_unit_great_artist

Eigenschaften

Informationszeitalter
Großer Künstler
PortraitSquare
icon_unit_great_artist

Eigenschaften

Informationszeitalter
Großer Künstler
Große Werke
Der Kuss
Allee im Park von Schloss Kammer
Bauerngarten mit Sonnenblumen
Kann in einem Bezirk oder Wunder mit einem verfügbaren Großes Werk-Platz aktiviert werden.
Historischer Kontext
Gustav Klimt wurde im Juli 1862 in einem Wiener Vorort in der langen Dämmerung des österreichisch-ungarischen Reiches geboren. Gustavs Vater war Goldgraveur, der aus Böhmen in der Hoffnung auf ein besseres Leben hergezogen war. Bis 1883 lebte Gustav in ärmlichen Verhältnissen, besuchte dank eines Stipendiums jedoch die Wiener Kunstgewerbeschule. Seine eher bürgerliche Ambition war es, Zeichenlehrer zu werden, er hatte allerdings weitaus mehr Talent. Nach seinem Abschluss eröffnete er zusammen mit seinem jüngeren Bruder Ernst und seinem Freund Franz Masch ein kleines Kunstatelier. Das Trio wollte sich auf Wand- und Deckengemälde im Rokoko-Stil konzentrieren, die damals bei der Wiener Oberklasse hoch im Kurs waren. Sie hatten damit so viel Erfolg, dass ihnen 1888 vom Kaiser Franz Josef I. das Goldene Verdienstkreuz für Kunst verliehen wurde.

Gustav blieb nur einige wenige Jahre Teil des "Establishments". Als sein Bruder Ernst starb, experimentierte er bereits mit radikalen neuen Kunststilen. 1897 war Klimt an der Gründung einer untraditionellen Künstlergruppe, bekannt als die Wiener Secession, beteiligt, die sich für den freien künstlerischen Ausdruck einsetzte. Seine Werke, die voller nackter menschlicher Gestalten und dunkler Symbolik waren, stießen bei der Öffentlichkeit allerdings häufig auf Kritik und Ablehnung. Trotz dieser Frustration stand Klimt in den nächsten zwei Jahrzehnten auf dem Höhepunkt seines Erfolges.

Angefangen bei seinem Werk Pallas Athene von 1898 schuf Klimt eine Reihe an Gemälden, bei denen zahlreiche Blattgoldornamente und eine zweidimensionale, mosaikähnliche Perspektive zum Einsatz kamen. Zu den beeindruckendsten dieser Werke zählen wohl Judith (1901) und Der Kuss (1908). Das vielleicht berühmteste Werk aus seiner "goldenen Phase" - ein Porträt von Adele Bloch-Bauer - wurde 1907 fertiggestellt. Obwohl seine neueren "impressionistischen" Arbeiten in seiner Heimatstadt auf Verachtung stießen, wurden sie in Paris, Rom und an anderen Kunstmetropolen mit Auszeichnungen überhäuft. 1918 erlitt Gustav einen Schlaganfall, gefolgt von einer Lungenentzündung, an der er schließlich verstarb.
Sprache
Regeln wählen
Lade die App herunter
Get it on App Store
Get it on Google Play