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Historische Momente
Amrita Sher-Gil
Große Werke
Drei Mädchen
Die Braut
Selbstporträt
Kann in einem Bezirk oder Wunder mit einem verfügbaren Großes Werk-Platz aktiviert werden.
Historischer Kontext
Jahrhundertelang hielten die Frauen im Punjab die traditionellen Künste am Leben - die blumenreichen Phulkari-Webereien, fantastische Wandmalereien und fantasievolle Rangolis. Dann gab es da noch Amrita Sher-Gil, Tochter eines indischen Vaters und einer ungarischen Mutter, die indische Stilarten und Themen mit europäischen Techniken und Vorlieben kombinierte. Sie starb leider viel zu früh im Alter von 28 Jahren, aber ihr Werk sollte noch ganze Generationen nach ihr beeinflussen.

Amrita kam 1913 in Budapest auf die Welt und zeigte schon als Kind ein außergewöhnliches Talent für die Malerei. In den darauffolgenden Jahren lebte sie mal in Europa, mal in Indien, bis sie im Alter von 16 anfing, an der École des Beaux-Arts in Paris Kunst zu studieren. Dort wurde sie zu einer großen Bewunderin der Werke von Cézanne, Modigliani und Gauguin. Ihre eigenen Arbeiten neigten jedoch dazu, zu "starr" und "akademisch" zu sein, als sie sich in Stillleben, sowie der Landschafts-, Porträt- und Aktmalerei versuchte. Sie war davon überzeugt, dass ihr künstlerischer Weg in Indien lag, also verließ sie 1934 Europa und fand 1935 in Simla ihre neue Heimat.

Sher-Gils Bestreben bestand zunächst darin, den richtigen Stil für sich selbst zu finden. Beeinflusst durch die bekannten Ajanta-Höhlenmalereien in Westindien versuchte sie, einen Stil zu entwickeln, der sich deutlich von anderen indischen Künstlern der sogenannten Bengalen-Schule abhob. Sie verwendete kühne und leuchtende Farben - in direktem Kontrast zu den blassen und gedämpften Tönen der etablierten indischen Künstler - und malte vor allem traurige Themen, meistens Bilder von ausgemergelten Frauen und Männern in alltäglichen Situationen. 1938 kehrte sie nach Ungarn zurück und heiratete dort ihren Cousin Victor Egan. Nach einem Jahr in Europa zog das Paar erst nach Saraya in Indien, dann nach Lahore im heutigen Pakistan. Dort wurde sie im Dezember 1941, nur einige Tage vor der Eröffnung ihrer lange erwarteten ersten Ausstellung, plötzlich krank und fiel in ein kurzes Koma, aus dem sie nicht mehr erwachte.
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Eigenschaften

Informationszeitalter
Großer Künstler
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Kann in einem Bezirk oder Wunder mit einem verfügbaren Großes Werk-Platz aktiviert werden.
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Jahrhundertelang hielten die Frauen im Punjab die traditionellen Künste am Leben - die blumenreichen Phulkari-Webereien, fantastische Wandmalereien und fantasievolle Rangolis. Dann gab es da noch Amrita Sher-Gil, Tochter eines indischen Vaters und einer ungarischen Mutter, die indische Stilarten und Themen mit europäischen Techniken und Vorlieben kombinierte. Sie starb leider viel zu früh im Alter von 28 Jahren, aber ihr Werk sollte noch ganze Generationen nach ihr beeinflussen.

Amrita kam 1913 in Budapest auf die Welt und zeigte schon als Kind ein außergewöhnliches Talent für die Malerei. In den darauffolgenden Jahren lebte sie mal in Europa, mal in Indien, bis sie im Alter von 16 anfing, an der École des Beaux-Arts in Paris Kunst zu studieren. Dort wurde sie zu einer großen Bewunderin der Werke von Cézanne, Modigliani und Gauguin. Ihre eigenen Arbeiten neigten jedoch dazu, zu "starr" und "akademisch" zu sein, als sie sich in Stillleben, sowie der Landschafts-, Porträt- und Aktmalerei versuchte. Sie war davon überzeugt, dass ihr künstlerischer Weg in Indien lag, also verließ sie 1934 Europa und fand 1935 in Simla ihre neue Heimat.

Sher-Gils Bestreben bestand zunächst darin, den richtigen Stil für sich selbst zu finden. Beeinflusst durch die bekannten Ajanta-Höhlenmalereien in Westindien versuchte sie, einen Stil zu entwickeln, der sich deutlich von anderen indischen Künstlern der sogenannten Bengalen-Schule abhob. Sie verwendete kühne und leuchtende Farben - in direktem Kontrast zu den blassen und gedämpften Tönen der etablierten indischen Künstler - und malte vor allem traurige Themen, meistens Bilder von ausgemergelten Frauen und Männern in alltäglichen Situationen. 1938 kehrte sie nach Ungarn zurück und heiratete dort ihren Cousin Victor Egan. Nach einem Jahr in Europa zog das Paar erst nach Saraya in Indien, dann nach Lahore im heutigen Pakistan. Dort wurde sie im Dezember 1941, nur einige Tage vor der Eröffnung ihrer lange erwarteten ersten Ausstellung, plötzlich krank und fiel in ein kurzes Koma, aus dem sie nicht mehr erwachte.
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