Eyjafjallajökull ist sowohl der Name eines isländischen Vulkans, als auch der Name der Eiskappe, die seinen Krater verschließt. Obwohl der Vulkan über ein Jahrtausend lang aktiv war, war er außerhalb Islands kaum bekannt, bis zu einem kleineren Ausbruch im Jahre 2010. Die dabei entstandene Aschewolke legte den Luftverkehr in Europa nahezu eine Woche lang lahm und sorgte für Tausende Stunden atemloser Nachrichtenübertragungen. Die Ausbrüche des Eyjafjallajökulls sind traditionell Vorzeichen für einen noch größeren Ausbruch des nahegelegenen Katla, eines weitaus aktiveren subglazialen Vulkans - sehr zum Ärger der europäischen Luftfahrtbehörden.