Gelegentlich müssen Spione fliehen, und das gängige Bild - aufrechterhalten durch zahlreiche Actionfilme - ist das einer rasanten Verfolgungsjagd der ruchlosen Schurken bzw. der Behörden. Tatsächlich ist es aber so, dass der Agent sich in so einem Fall eher möglichst unauffällig verhalten und z. B. mit der nächsten U-Bahn entkommen würde. Doch im Zweiten Weltkrieg sowie im Kalten Krieg trainierten Behörden ihre Agenten in Ausweichmanövern, wie z. B. dem J-Turn, Powerslide, dem Fishtail- und dem PIT-Manöver. Geschichtlich gibt es keinen Beleg dafür, dass ein Spion seiner Festnahme durch derartige Manöver entkommen sei, aber warum sollte man den Mythos nicht aufrechterhalten?