Als sich das Schlachtfeld in den 1700er Jahren in Europa veränderte, setzten verschiedenste Nationen die berittene Artillerie ein - eine leichte, schnelle und schnell feuernde Artillerie, die mobile Unterstützung liefern konnte, eine Art Mischung aus Kavallerie und Kanonen. Eingeführt von den Schweden während des Dreißigjährigen Kriegs, wurde die berittene Artillerie zum Inbegriff der "modernen" Armee, und die Geschütze wurden größer und dabei aber leichter. So entwickelte sich auch die Kanone, die auf dem Schlachtfeld benutzt wurde, weiter ... was leider bedeutete, dass die Besatzung besser ausgebildet werden musste. Doch diese Ausbildung war erst 1915 verfügbar, als die Briten die (weltweit erste) "School of Instruction for Royal Horse and Field Artillery" zur Ausbildung berittener und Feldartillerie in Larkhill gründeten, deren Absolventen "Experten" in Feuer-und-Bewegung-Artillerietaktiken waren.