Artillerietruppen - diejenigen, die Katapulte und Kanonen bemannen - waren in der Regel leichte Beute, wenn gegnerische Truppen sie erreichten. Die Truppen waren auf weite Entfernungen spezialisiert und nicht so sehr auf den Nahkampf. Jedoch waren die meisten Artillerien leicht bewaffnet für den Fall, dass die Dinge komplett aus dem Ruder liefen. Die römische Artillerietruppe hatte beispielsweise das Pilum zur Verteidigung gegen feindliche Fußsoldaten, die sie erreichten und die sie hoffentlich so lange abwehren konnten, bis ihnen weitere Legionäre zu Hilfe kamen. Mit der Erfindung des Schießpulvers und fortgeschrittenerer Taktiken (die die Kavallerie als primäre Gegentruppe zur Feldartillerie vorsahen) wurden die Artillerietruppen mit Pistolen und kurzen Schwertern bewaffnet und konnten natürlich ihre Werkzeuge (Ladestöcke, Spiken, Schaufeln, usw.) benutzen, um die ungewollte Aufmerksamkeit eines gegnerischen Soldaten abzuwenden.