Pyramiden wurden zwar vom Beginn des Alten Reiches bis zum Ende der Ptolemäer-Dynastie gebaut, doch die richtig großen Steinhaufen entlang des Nils stammen aus der Periode der späten Dritten Dynastie bis zur Sechsten Dynastie (rund 500 Jahre). Die Große Pyramide von Gizeh ist ein Sinnbild für den Ruhm, den das alte Ägypten um ca. 2580 v. Chr. erlebt haben dürfte, als dieses Grab für den Pharao Cheops errichtet wurde, der eigentlich nur für seine lange Herrschaftszeit bekannt ist. Die Pyramide ist eines der sieben Weltwunder der Antike. Die Pyramiden von Gizeh, die von Zehntausenden von Arbeitern und fähigen Steinmetzen errichtet wurden, waren mit polierten Kalksteinplatten verkleidet und ein Zeugnis der Macht Ägyptens und der Jenseitsvorstellungen seiner Bewohner - wenigstens für die Elite. Bis heute hat man bereits mehr als 135 Pyramiden in dem Gebiet gefunden, das einst zum mächtigsten Reich der Welt gehörte.